250 Jugendliche gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Beginn: 06.09.2008 (10:00)
Ende: 06.09.2008 (18:00)
Friedrich-Wilhelm-Gymnasium
Ort: Köln

250 Jugendliche kamen am 6. September, im Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium zum „Tag gegen rechts“ unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes zusammen. 

Um dem Unmut der Jugendlichen über rechtsextreme Aktivitäten ein Forum zu geben, um Jugendliche über Rechtsextremismus und Rassismus aufzuklären und ein deutliches Signal für ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen zu setzen hatten SgR Köln, die LandesschülerInnvertretung NRW und die  DGB Jugend eingeladen.  „Wir haben diesen Tag gemeinsam organisiert, um einen Beitrag zum politischen Widerstand gegen den alltäglichen Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft zu leisten.“, so Antonia Kühn, Vorsitzende der DGB Jugend NRW. Der Zeitpunkt des Kongresses ist gezielt in das Vorfeld des „Anti-Islamisierungskongresses" der rechtsextremen Partei ProKöln und ihres Landesverband ProNRW gelegt worden, der vom 19. bis 21. September 2008 in Köln stattfindet.  Seit 2006 tritt ProKöln vermehrt an rheinischen Schulen auf, verteilt rechte Schülerzeitungen und anderes Material. „Wir lassen uns als Schüler nicht von ProKöln und ProNRW einschüchtern“, sagen Martin Schneider von der Initiative ´Schüler gegen rechts´ und Julia Böhnke von der LandesschülerInnenvertretung.Für die Jugendlichen ist nach diesem Tag klar: Rassismus und Ausgrenzung dürfen keinen Platz haben. Sie wollen allen Mitbürgern zeigen, dass ihre Religion und Kultur als Bereicherung der deutschen Gesellschaft wahrgenommen und wertgeschätzt wird.